Dezember 4th, 2007 von Andreas
Das Bundesfinanzministerium stellt sich -wohl auch berechtigt- die Frage: sind die Bundesliga Fußball-Clubs gemeinnützige Organisationen und dürfen z.B. Spendenquittungen verteilen?
Klar sagt doch jeder, wenn man z.B. an den FC Bayern München denkt, die sind doch Profitorientiert! Das hat nicht mit einem gemeinnützigen eingetragenen Verein, wie der ortsansässige Förderverein der Grundschule XYZ.
Nun sieht man das auch beim Bundesfinanzministerium auch so.
Da heißt es z.B. “Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb sein in den Clubs zum Selbstzweck geworden, der ideelle Bereich sei völlig in den Hintergrund geraten.”. Das soll soviel heißen wie “die Förderung des Sports im Allgemeinen steht nicht mehr im Vordergrund.
Hier denke ich an die aktuell in der Presse veröffentlichen Gehaltsdiskussionen um Vorstandsmitglieder des Erstliga-Clubs Arminia Bielefeld. Da soll ein Vorstand doch glatt eine Gehaltserhöhung von 370.000 EUR auf 420.000 EUR erhalten. Da muß der Verein aber eine ganze Menge “Spenden” einsammeln, um allein das Gehalt zu zahlen. Auch stelle ich mir die Frage nach den Millionengehältern der Fußballprofis!
Dann frage ich mich doch glatt, wie die Werbeprämien der werbenden Firmen (z.B. T-Com/T-Mobile bei Bayern) in der Firmensteuererklärung angesetzt werden. Wenn ich den o.g. Ausführungen folge, wären diese Gelder doch glatt als Spenden im großen Umfang Abzugsfähig! Da verbinden die Unternehmen das Werbebudget mit großzügigen Spendenleistungen…
An dieser Stelle wünsche ich dem Bundesfinanzminster die höheren Mehreinnahmen, durch den Wegfall der Spendenfähigkeit aus der Gemeinnützigkeit bei den großen Fußball-Clubs. Vielleicht kommen diese über diesen Weg wieder zur Vernunft
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November 29th, 2007 von Andreas
Der im Online-Segment bekannte Arcandor-Vorstandsvorsitzender Thomas Middelhoff verfolgt mit der Versandhandelstochter Quelle überaus ehrgeizige Ziele: Er will Amazon überholen.
Unglaublich aber wahr!
Ob ihm das gelingt, und das auch noch unter der “angestaubten” Versandhausmarke Quelle, möchte ich bezweifeln. Der Otto Versand versucht das schon sehr lange ohne Erfolg.
Wir dürfen gespannt sein, welche Maßnahmen Hr. Middelhoff einleiten wird, um seinen Zielen in Ansätzen näher zu kommen 
Vielleicht ist es ihm aber auch nur daran gelegen, den Preis seiner Online-Sparte “Quelle-Online” zu erhöhen, um einen guten Preis hinsichtlich eines Verkaufsvorhaben zu erzielen. Anders kann ich solche schwachsinnigen Aussagen nicht werten!
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November 29th, 2007 von Andreas
Nun hat Google ein neues Geschäftsfeld entdeckt und will seinen Besuchern/Kunden Online-Speicherplatz für ihre persönlichen Daten zur Verfügung stellen.
Ich denke, diese Idee ist jetzt nicht gerade neu. Ich sehe im Zusammenhang mit dem Namen Google große Probleme hinsichtlich Datenschutz. Google ist bekanntlich die größte Online-Datenbank nicht nur für Internetadressen, sondern auch von Kundendaten. Man darf nicht vergessen, auf welchen anderen Geschäftsfelder Google sein “Unwesen” treibt!
Die Ziele von Google kann man schon an den Maildienst GMail fest machen, dass auf Grund der jeweiligen eMail-Inhalte spezielle Werbung geschaltet wurde. Welche Informationen und Profile davon in den Google-Datenbank versickern ist schleierhaft.
Auch kann man beim Aufruf von Personen mit einer Ortsangabe innerhalb der Google-Suchmaschine die -für Datenschützer problematischen- Datenverknüpfungen von Personen, Adressen und Kontaktdaten erkennen. Für Unternehmen interessant, für Privatleute zum Teil hoch brisant!
Ich bin auf die erste Beta-Version dieses Service gespannt und vor allem auf die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen.
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November 8th, 2007 von Andreas
Noch mehr herbe Kritik an der Politik:
Wie eine aktuelle Studie zeigt: “Skepsis gegenüber Internet-Sicherheit bleibt”
Mehr als die Hälfte der deutschen Internet-User (54%) sind überzeugt, dass ihre Daten im Netz nicht sicher sind. Wohl auch mit Recht, wenn man an das neue in der Abstimmung stehende Gesetzeswerk “Vorratsspeicherung” denke und die kriminellen Machenschaften von Hackern außen vor läßt.
Dies zeigen vor allem die folgenden aktuellen Zahlen des Instituts für Demoskopie Allensbach:
Fast die Hälfte mein auch (48%), dass der Staat die Bürger im Bereich Computer und Telekommunikation immer stärker überwachen wird. … den Rest lesen? Hier klicken »
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November 7th, 2007 von Andreas
Herbe Kritik an der Politik:
Still und leise hat die Bundesregierung im September 2007 die deutsche Aromenverordnung geändert.
Drastische Konsequenz dieser Änderung:
Hersteller, die den Grenzwert überschreiten, brauchen statt bis zu drei Jahren Gefängnis nur noch ein geringes Bußgeld, sozusagen ein “Knöllchen”, zu fürchten. Ein schönes Geschenk des so genannten Verbraucherministeriums an die Industrie.
Vorsorgender Verbraucherschutz sieht anders aus!
Die Auswirkungen:
Zwei Frühstücksprodukte der Konzerne Nestlé und Dr. Oetker sind nach einem Test von footwatch weit über dem
gesetzlichen Grenzwert mit Cumarin belastet. foodwatch hat gegen beide Firmen Anzeige erstattet, doch die Branchenriesen müssen nichts Schlimmes erwarten, wie bereits oben beschrieben hat das Verbraucherminsterium nicht mehr den Schutz der Bevölkerung vor Augen, sondern nur noch den Schutz vor kiminellen Machenschaften der Lebensmittelindustrie.
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