Januar 29th, 2008 von Andreas
Ich kann es nicht verstehen. Da üben sich die Kommunen, die Länder, die Polizei und auch die Politiker immer wieder in dem Test “Ist das was ich jetzt mache eigentlich verfassungswidrig?”.
Und statt, diese Frage vor dem eigentlichen Handeln oder der Umsetzung zu prüfen, legt man es einfach darauf an, dass die Bürger bis vor das Verfassungsgericht ziehen.
Man kann dies sehr deutlich an der überproportionalen Steigerung der verhandelten Fälle vor den obersten und wichtigsten Gericht ablesen.
Nun hier wieder so ein Fall: … den Rest lesen? Hier klicken »
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Januar 18th, 2008 von Andreas
Man wird es kaum glauben, doch es gibt die Steinigung selbst heute noch, im Zeitalter der totalen Digitalisierung. Ich berichtet nicht von einem neuen gewaltverherrlichenden PC-Spiel. Nein, vom Alltag im Iran!
Der Tod durch Steinigung steht im Iran auf eine Tat, die in den meisten Ländern nicht einmal strafbar ist: Ehebruch. Als Beweismittel können die Erkenntnisse des Richters ausreichen. Für Frauen ist es schwerer, eine Scheidung zu erreichen. Die Aussage einer Frau vor Gericht gilt nur halb soviel wie die eines Mannes. Angehörige ethnischer Minderheiten verstehen die Gerichtsprache Persisch oft nicht, andere können nicht lesen und schreiben. Und vielen Frauen fehlt schlicht das Geld für einen Anwalt – so gehen Steinigungen oft ungerechte Gerichtsverhandlungen voraus.
Zudem gilt die Zeugenaussage einer Frau nur, wenn mindestens zwei Männer sie bestätigen.
Ist das nicht der Hammer!!!
Bei der Steinigung werden Männer bis zur Hüfte und Frauen bis unter die Brust eingegraben. Dann wird unter den Augen von Richter, Zeugen und Schaulustigen die Steinigung vollstreckt.
Wie folgt steht es im iranischen Strafgesetzbuch und so werden Steinigungen auch heute noch vollstreckt. Obwohl der Iran 2002 zugesichert hat, keine Menschen mehr zu steinigen, hat es seitdem mehrfach Hinrichtungen dieser Art gegeben
„Die Steine dürfen bei einer Steinigung nicht so groß sein, dass die Person getötet wird, wenn sie von einem oder zwei davon getroffen wird, und auch nicht so klein, dass man sie nicht mehr als Stein ansehen kann.“
Steinigungen sind besonders grausam! Die Absicht ist hier absolut klar: Der Tod durch Steinigung soll langsam und qualvoll eintreten.
Warum man gerade dieses Mittel bei Untreue in der Ehe einsetzt, und nicht bei anderen schwerwiegenderen Vergehen, ist uns westlich orientieren Menschen unverständlich…
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Januar 18th, 2008 von Andreas
Man kann schon sagen: fast umsonst.
Jepsen – ein Entwickler des sogenannten 100-Dollar-Laptops- hatte eine Idee, wie man aus dem 100-Dollar Laptopn XO der OLPC-Gruppe den 75-Dollar Notebook machen kann. Mit tollen Ideen konnte das OLPC-Projekt in den letzten Monaten immer wieder von sich Reden machen. Zuletzt mit der Aktion “Nimm 2 Notebooks. Eines für ein Kind in einem armen Land und eines für Dich. Statt der gewünschten 100 Dollar kostet das Notebook etwas mehr, aber das Projekt hat viel erreicht!
Jedes große Unternehmen -spezialisiert auf Chips- will nun selbst mit einem Billig-Laptop auf den Markt, so wie auch Intel selbst an einer solchen Billig-Version arbeitet.
Jepson sieht sich zwar immer noch als Teil des Projekts OLPC, aber trotzdem macht er mit dem 75-Dollar-Notebook Wind. Auch wenn das Laptop noch nicht als Prototyp verfügbar ist, rätseln einige, wann es erhältlich sein wird.
Anders als beim OLPC-Projekt, soll dieses Notebook auch zum kommerziellen Nutzen angeboten werden.
Da können wir gespannt sein, wie sich die Größen wie Intel zu solchen Projekten stellen. Die Idee vom OLPC finde ich grandio. Toll ist es vor allem, dass es das Projekt tatsächlich geschafft hat, das Notebook vom Prototypen bis zur Serienreife umzusetzen und mit recht guten Erfolg zu vermarkten. Ich warte nur noch darauf, dass es diese Geräte auch mit einer europäisch/deutschen Tastatur gibt
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Januar 6th, 2008 von Andreas
Wie ich schon vor einiger Zeit berichtet hatte, will der Staats auf Vorrat Daten aller Kommunikationsmedien wie Internet, Telefon, Mobiltelefon, etc. speichern lassen. Dies soll durch die Kommunikationsunternehmen gewährleistet sein und durch recht einfachen Zugriff ohne großartige Verdachtsmomente dem Staatsbehörden zur Verfügung gestellt werden. Das heißt, dass wir alle in Deutschland unter Generalverdacht gestellt werden. Diese Daten sollen 6 Monate lang auf Vorrat gehalten werden.
FTP-Politiker sind nun sehr zuversichtlich, dass die seit dem 01.01.2008 geltende Vorratsdatenspeicherung wieder gekippt wird.
Laut dem FTP-Rechtsexperten Max Stadler ist diese Datenspeicherung ein Eingriff in die Privatsphäre in ungeahntem Ausmaße. Damit hat die Kommunikation ihren bisherigen Schutz verloren, der sogar noch über das Grundgesetz gesichert ist!
Klar mag dies ein großer Vorteil bei der Strafverfolgung sein, doch ist es auch für unbescholtene Bürger ein großes Risiko, was mit den gespeicherten Daten anderweitig angestellt wird. Wer könnte es einem Kommunikationsunternehmen verübeln, wenn es die für den Staat gespeicherten Daten für Marketingzwecke unbehelligt auswertet? Ganz zu schweigen, wenn kriminelle Kräfte solche Daten in die Finger bekämen. Da zeigt sich, dass alles zwei Seiten hat!
In der ersten Woche des neuen Jahres hat der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung mit der Unterstützung von über 30.000 Bürgern Verfassungsbeschwerde eingelegt. Ein Eilantrag auf sofortigen Stopp der Datenspeicherung wurde ebenso eingelegt.
Wollen wir mal sehen, ob die Scheibchenweise Degradierung des Grundgesetzes ein mal wieder gestoppt werden kann, oder ob wir uns immer mehr dem Staats mit dem Motto “Big Brother is watching you” hingeben müssen…
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Januar 6th, 2008 von Andreas
Die Qualität des internationalen “Mitmach-Lexikons” im Internet unter der Adresse www.wikipedia.org ist für die deutsche Sprache wohl besser als der allseits bekannte Brockhaus. Nicht dass ich hiermit die Qualität und Leistung des Verlags schmälern möchte, doch kommt das Resultat aus einem Test der Zeitschrift “Stern”.
Demnach punktet Wikipedia vor allem durch Aktualität! Tester vom “Wissenschaftlichen Informationsdienst” in Köln prüften 50 zufällig ausgewählte Beiträge aus vielen Gebieten wie Politik oder Sport oder Wissenschaft…
Die Kriterien waren unter anderem Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, …
Nach Schulnoten schnitt in den ausgewählten Beiträgen Wikipedia im Durchschnitt mit 1,7 ab. Der Brockhaus nur mit 2,7 war eine ganze Schulnote schlechter – aber immerhin auf wirklich sehr hohem Niveau!
Beispiel für Aktualität: Der Tof von Luciano Pavarotti war bei Wikipedia am gleichen Tag bereits online nachzulesen! Beim Brockhaus war es am 02.12.2007 noch nicht nachzulesen
Ich denke, das dies ein sehr gutes Beispiel ist, dass die offene Zusammenarbeit von vielen Menschen über eine Internetplattform nicht nur funktionieren kann, sondern dass diese Zusammenarbeit auch bessere Qualität liefern kann, als es professionelle und qualifizierte Fachleute leisten. Dies gilt sicherlich nicht nur für ein Online-Lexikon, sondern spricht für den Erfolg von OpenSource Software…
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