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Verbraucherinformationsgesetz ist reine Symbolpolitik - Betrug am Verbraucher

Dezember 9th, 2008 von Andreas

Die Organisation foodwatch hat das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) seit dem Inkrafttreten im Mai 2008 systematisch in der Praxis getestet. Die Bilanz ist erschreckend: Auskunft wird in den meisten Fällen nicht erteilt. Fristen werden nicht eingehalten, und mitunter erschreckend hohe Gebühren verlangt.

Im Detail dokumentiert der foodwatch-Report “abschrecken, abservieren, abkassieren”, … den Rest lesen? Hier klicken »

Kategorie: Politik, Shopping, Unverschämtes | Keine Kommentare »

Viermal um die ganze Welt

Dezember 8th, 2008 von Andreas

Fred Pearce hat das sehr interessante Buch “Viermal um die ganze Welt. Bekenntnis enes Ökosünders” im Fackelträger Verlag, Köln geschrieben. Das Buch umfaßt 400 Seiten zum Preis von 19,95 EUR und ist sein Geld wert.

Buchtitel Viermal um die ganze WeltDer Autor hat sich eines Tages gefragt “Wo kommt das alles her” und meint die alltäglichen Dinge wie Lebensmittes, Gegenstände und wohin verschwindet mein Müll.
Ca. 12 Monate später wußte es der Brite Fred Pearce nach über 180.000 KM weltreisen.

Das Buch ist ein Querschnitt durch die globalisierte Welt. Es ist ein Buch der Trostlosigkeit und in manchen Bereichen teilweise Hoffnung. Es beschreibt die Globalisierung im Alltag unter dem Motto “Woher kommt unser Alltag?“.

Der Autor gibt Einblicke in den Sumpf des Elends aus Armut und massiver Korruption. Es zeigt die Situation von Garnelenfarmern in Bangladesch, wo Menschen leiden und trotz Arbeit arm sind, damit die “westliche Welt” billig King Prawns essen kann. Er zeigt die Probleme der Baumwollplantagen und die ökologische Katatstrophe in Usbekistan, nur damit die Verbraucher in der “westlichen Welt” billige T-Shirts aus 100%-iger Baumwolle kaufen können. … den Rest lesen? Hier klicken »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft, Lebensart, Politik, Tipps+Tricks, Umweltschutz, Weltgeschehen, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Frechheit - Deutsche Behörden schlafen!

November 19th, 2008 von Andreas

Jahrelang ist chinesisches Fleisch illegal nach Deutschland importiert worden!
Hunderte Tonnen Kaninchenfleisch aus China sind zwischen 2004 und 2006 in Bulgarien als argentinisches Fleisch umdeklariert worden und in den Kühltruhen deutscher Supermärkte gelandet. Das hat das ZDF-Magazin Frontal 21 aufgedeckt. In China gezüchtete Kaninchen dürfen seit 2004 wegen auffällig hoher Antibiotika-Rückstände in der EU nur nach genauer Prüfung verkauft werden.

Europäische und deutsche Behörden wissen seit Jahren von den Vorfällen. Und haben geschwiegen. In Deutschland verkaufte die Handelskette Rewe die “falschen” Kaninchen. Zwar nahm man die Ware aus dem Regal, aber es kam weder zu einer
Rückrufaktion der bereits verkauften Ware, noch wurde die Bevölkerung über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt. … den Rest lesen? Hier klicken »

Kategorie: Gesundheit, Politik, Unverschämtes, Weltgeschehen, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Was kostet uns der Raubbau an der Natur?

Oktober 22nd, 2008 von Andreas

Derzeit ist überall zu lesen: die Finanzkrise ist die aktuell größte wirtschaftliche Katastrophe
Die Verluste an der Wall Street betragen ca. 1,5 Billionen Dollar.

Ist die Finanzkrise tatsächlich die derzeit größte finanzielle Katastrophe?
Nein! … den Rest lesen? Hier klicken »

Kategorie: Gesellschaft, Lebensart, Natur, Politik, Umweltschutz, Weltgeschehen | Keine Kommentare »

Was ist Shark Finning? Warum wird es nicht weltweit verboten?

Oktober 16th, 2008 von Andreas

Was ist Shark Finning?

  • Shark Finning nennt man das Abschneiden von Haiflossen, oft noch bei lebendigem Leib. Der Rumpf des Haies wird dann üblicherweise als überflüssiger Ballast wieder ins Wasser geworfen. Der Hai erleidet als lebendiger Kadaver einen langsamen Tod: Unfähig zum Schwimmen blutet er langsam aus. Die Flossen machen nur knapp 14 Prozent des Gesamtgewichts eines Haies aus, bringen auf dem internationalen Markt aber wesentlich mehr ein als Haifleisch.
  • Shark Finning wird stets auf hoher See erledigt, damit die Fischer nur die Flossen transportieren müssen und keine Kühlvorrichtungen notwendig sind. Haifleisch gilt als wertlos, folglich gibt es keinen Grund, die schweren Körper lang zu transportieren, bevor man die Flossen heraustrennt.
  • Jeder Hai wird gefangen, egal welches Alter er hat, welche Größe oder welche Art.
  • Langleinenfang ist die am weitesten verbreitete Art des Fischens nach Haien.
  • Shark Finning wird an sehr vielen Küsten zahlreicher Länder praktiziert, ist größtenteils ungeregelt und unkontrolliert.
  • Shark Finning hat in den letzten zehn Jahren enorm zugenommen, so wie sich auch die Nachfrage nach Haiflossen (für Haiflossensuppe oder traditionelle Heilmittel) stark erhöht hat. Gleichzeitig hat sich auch die Fischfang-Technologie den verbesserten Marktbedingungen angepasst.
  • Haifisch-Experten schätzen, dass jährlich ûber 100 Millionen Haie ihrer Flossen wegen getötet werden.
  • Ein Pfund getrockneter Haiflossen kann im Einzelverkauf bis zu 300 US-Dollar erzielen. Es ist eine milliardenschwere Industrie.

Auswirkungen des Shark Finning

  • Verschwinden aller Hai-Populationen. Experten schätzen, dass durch das Langleinen-Fischen in weniger als zehn Jahren zahlreiche Hai-Arten endgültig ausgestorben sein werden.
  • Fischfang kann in dieser Quantität nicht unbegrenzt aufrecht gehalten werden. Da keinerlei Selektion stattfindet, welche Haie überhaupt nur gefangen werden sollen und einfach alle Arten verbraucht werden, werden selbst große Populationen schnell verringert. So rasch, dass sie sich auch nicht mehr ausreichend fortpflanzen können.
  • Bedrohung des stabilen maritimen Ökosystems.
  • Verlust von Haien als Nahrungsmittel für viele Entwicklungsländer.
  • Große ausländische Fischereifirmen bedrohen den traditionellen Fischfang, indem sie die kurzerhand in deren Gewässer eindringen.
  • Eine sinnvolle Sammlung an artenspezifischen Daten der Haie, die für die Einführung eines kontrollierten, nachhaltigen Fischfangs notwendig wären, wird verhindert.

Und wo sind die Gesetze gegen Shark Finning?

  • Jedes Land mit einer Küstenlinie ist verantwortlich für die Gesetzgebung und sämtliche Verordnungen, die den Fischfang in den eigenen Gewässern betreffen.
  • Einige Nationen haben Shark-Finning-Gesetze. Nur wenige Länder verlangen etwa, dass die Haikadaver nur mit Flossen an Land gebracht werden dürfen. Restriktionen eingeführt haben bereits Kanada, Brasilien, USA, Spanien und Costa Rica. Gewisse Einschränkungen des Hai-Fangens gelten auch in Südafrika, England, Mauretanien, Mexiko, Malta, Namibia, Oman, den Philippinen und Israel.
  • Gemäß der Hai-Kommission der IUCN (World Conservation Union) ist die einzige Möglichkeit, das endgültige Verbot des Shark Finnings durchzusetzen, die Forderung, dass die Kadaver nur mit Flossen an Land gebracht werden dürfen. Der Besitz von Flossen ohne Körper wäre demnach illegal.
  • Shark Finning verletzt die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aufgestellten Regeln für verantwortungsbewussten Fischfang.
  • Shark Finning widerspricht dem international gültigen Plan der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen zur Erhaltung der Haie.
  • Die Versammlung der Vereinten Nationen zum Handel gefährdeter Arten von Flora und Fauna (Convention on International Trade in Endangered Species ­ CITES) listet inzwischen viele Haiarten wie den Walhai, den Katzenhai, den Großen Hammerhai, den Blauhai und den Großen Weißen Hai als sehr gefährdet auf, solange der Handel nicht kontrolliert wird. Bis heute waren 169 Nationen damit einverstanden, sich den Vorgaben der CITES per Gesetz zu verpflichten.

Mehr unter dieser Adresse: http://www.sharkwater.de

Wer online etwas gegen Shark Finning tun möchte, klickt zu dieser Seite: http://www.savingsharks.com/

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft, Lebensart, Natur, Politik, Tierschutz, Umweltschutz, Unverschämtes, Weltgeschehen, admin | Keine Kommentare »

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