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Was geht gerade ab in Deutschland?!

Oktober 19th, 2011 von Admin

Ich habe mir mal einige Minuten Gedanken über den heutigen Tag gemacht. Ich habe die Bundestagssitzung zum Bundestrojaner nicht gesehen. Ich wollte es mir nicht antun, um nicht völlig zu verzweifeln, über das, was uns die aktuelle Regierung zu bieten hat.
Ich habe mich aber über diverse Kommentare grob informiert.

Um für mich diesen Tag, wie auch die letzten Tage in Sachen “Bundestrojaner” aufzuarbeiten, schreibe ich diese Randbemerkung:

Gedanken zur heutigen Bundestags-Lachnummer wegen einem verfassungswidrigen Bundestrojaner mit den Hauptrollen eines Herrn Uhl und dem fehlenden Herrn Friedrich
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Strafanzeige gegen die BRD und Länder (-behörden)

Oktober 12th, 2011 von Admin

Seit einigen Tagen überschlagen sich die Medien. Ursprung ist eine “harmolse” Meldung des Chaos Computer Club (CCC), dem eine Schadsoftware zugespielt wurde.

Mit der Analyse zeigte sich dann, es kann sich bei der Software nur um den sogenannten Bundestrojaner handeln. D.h. man konnte nun im Wirkbetrieb diese Spionage-Software begutachten und hat es sogar geschafft, die Software im “Betrieb” zu testen. Die Software hat derart viele Sicherheitslücken, dass sich neben Behörden auch Kriminelle dieser Funktionen zu Eigen machen können. Fachleute sprechen davon, dass diese Software dilettantisch programmiert ist. Erbeutete Daten werden in den USA auf Servern abgelegt…

Die Analyseergebnisse sind also Haarestreubend und an Unfassbarkeit kaum zu überbieten!
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BigBrotherAwards 2011

April 27th, 2011 von Andreas

BigBrotherAwards 2011 – Preisträger, Videos und Pressespiegel

Die Pressemeldung vom FoeBuD:

Zum elften Mal wurden am 1. April die BigBrotherAwards vor größerem Publikum vergeben – die Negativpreise für die schlimmsten Datenkraken in Deutschland. “Ausgezeichnet” haben wir in verschiedenen Kategorien:

  • Politik: der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU), für den ersten nachgewiesenen polizeilichen Einsatz einer Mini-Üeberwachungsdrohne bei politischen Versammlungen.
  • Behörden und Verwaltung: Prof. Dr. Gert G. Wagner, Vorsitzender der Zensuskommission (stellvertretend für alle daran Beteiligten) wegen der Zweckentfremdung der Daten aus Melderegistern, von der Bundesagentur für Arbeit und bundesbehördlicher Arbeitgeber, ohne dass die Betroffenen rechtzeitig und ausreichend darüber informiert
    werden oder dem widersprechen könnten.
  • Technik: die Modemarke Peuterey, vertreten durch die Düsseldorfer Modeagentur Torsten Müller, weil sie Kleidung mit verdeckt integriertem RFID-Chip in Verkehr bringt, der berührungslos auslesbar ist, ohne dass die Kunden das bemerken.
  • Verbraucherschutz: der Verlag für Wissen und Innovation in Starnberg, für das Sammeln von Adressen als Gegenleistung für Büchergutscheine.
  • Arbeitswelt (1): der Deutsche Zoll, der von deutschen Unternehmen verlangt, ihre Beschäftigten mit us-amerikanischen Antiterrorlisten abzugleichen.
  • Arbeitswelt (2): die Daimler AG, Stuttgart (stellvertretend), für die Praxis, flächendeckend Bluttests von ihren
    Produktionsmitarbeitern zu fordern.
  • Kommunikation (1): die Facebook Deutschland GmbH, für die gezielte Ausforschung von Menschen und ihrer persönlichen Beziehungen hinter der netten Fassade eines vorgeblichen Gratisangebots.
  • Kommunikation (2): die Apple GmbH, München, für die Geiselnahme ihrer Kunden mittels teurer Hardware und die darauf folgende Erpressung, den firmeneigenen zweifelhaften Datenschutzbedingungen zuzustimmen.

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Neue Schwachstelle beim ePerso aufgedeckt!

Januar 17th, 2011 von Andreas

Neue Schwachstelle beim ePerso aufgedeckt: Die Piratenpartei zeigt den einfachen Weg zum Ausspähen der PIN!!

Das Mitglied der Piratenpartei Jan Schejbal hat bereits im November des letzten Jahres eine Sicherheitslücke in der AusweisApp, der Anwendungssofware des neuen ePersos, aufgedeckt. Durch diese Schwachstelle wäre es möglich gewesen, auf den Rechner des Nutzers Schadsoftware aufzuspielen.

Nun hat Schejbal einen Weg gefunden, um die ePerso-PIN eines Nutzers auszuspähen, ohne hierzu überhaupt etwas auf dessen Rechner installieren zu müssen. Der Angriff wird beim Anmeldevorgang auf der Webseite http://fsk18.piratenpartei.de demonstriert.

“Die letzte Sicherheitslücke in der AusweisApp, die ich gefunden hatte, ließ sich mit ein paar Zeilen Code und einem Update lösen. Dieses neue Problem bekommt man nur in den Griff, wenn man die Nutzer dazu bringt, aufzupassen – und das ist viel schwieriger” sagt Jan Schejbal zu seiner Idee, die er – zusammen mit einer Anleitung, wie man sich schützen kann – in seinem Blog ausführlich erklärt. “Der Nutzer kann sich zwar schützen, indem er auf bestimmte Merkmale achtet, aber das wird in den Hochglanzbroschüren zum Ausweis leider nicht erwähnt.”

Der Bundesvorstands der Piratenpartei, ergänzt: “Wir PIRATEN sind froh, dass anscheinend vor Jan Schejbal niemand auf den Gedanken gekommen ist, diese Schwachstelle auszunutzen und wir sie nun rechtzeitig öffentlich aufdecken können. Dass auf diese Weise bald die ersten PINs gestohlen werden, wird sich aber trotzdem nicht vermeiden lassen. Und dass die PINs missbraucht werden können, wurde schon nachgewiesen.”

Diese neue Schwachstelle reiht sich ein in eine lange Reihe von Fehlschlägen, die die Einführung des neues Personalausweises mit sich gebracht hat. Egal, was die etablierten Parteien und ihre sogenannten Spezialisten versuchen, den Bürgern weiss zu machen. Der neue Personalausweis ist in seiner derzeitigen Form ein Fluch und keinesfalls ein Segen. Wieder einmal ein Projekt, welches auf ganzer Linie versagt!

“Und wieder müssen die Bürger die deletantischen Fehler von überteuerten IT-Projekten der Bundesregierung ausbaden!” sagt Andreas Rohrmann Mitglied der lippischen Piraten, der zur Landtagswahl als Direktkandidat für Lippe II angetreten war.
“Was bin ich froh, dass mein alter Ausweis noch viele Jahre gültig bleibt. Gut, dass ich vielen Bekannten und Arbeitskollegen empfohlen hatte, rechtzeitig den alten Ausweis zu bestellen”.

Wir können nur hoffen, dass kurzfristig Deutschland wieder von der Vernunft und nicht von Deletantismus und Geldgier regiert wird. Die zahlreichen Wahlen in diesem Jahr bieten vielen Bürgern die Möglichkeit, dazu einen wichtigen Beitrag zu leisten!

Hinweis:
Auch wer noch nicht Besitzer der AusweisApp ist, kann die Schwachstelle durch die Eingabe einer beliebigen PIN beim Anmelden auf der Seite http://fsk18.piratenpartei.de nachvollziehen.

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Manifest zur agilen Softwareentwicklung

September 2nd, 2010 von Andreas

Durch einen Tweet die Tage, habe ich mir mal wieder mit dem Thema der agilen Softwareentwicklung beschäftigt. Das Thema ist nicht neu, aber auch noch nicht sehr alt.
Es gibt die klassische Entwicklung, bei der die Entwickler ein fixes Konzept fordern und strikt danach realisieren. Die Ergebnisse sind mäßig bis oft unbrauchbar!
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