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Gänsebraten? Guten Appetit

Dezember 23rd, 2008 von Andreas

Bis eine Mastgans vom Leiden erlöst wird, muß Sie schlimmste Qualen überstehen.
Hier nur ein Auszug in Kürze:

Den Gänsen wird zwei bis dreimal pro Tag ein zirca 50 Zentimeter langes Rohr durch den Hals direkt in den Magen eingeführt. Über das Rohr werden dann rund 2,5 KG stark gesalzener Brei mit Wachstumsfördermittel direkt in den Magen gepresst.
Durch das Verfahren werden die Gänse in kürzester Zeit gemästet. Diese Prozedur wird rund 12 Wochen lang planmäßig durchgeführt.
Durch diese Tierquälerei  haben die Tiere schwere Verletzungen am Hals und am Magen. Geplatze Mägen sind sogar die Regel! Weiterhin quälen sich die Tiere mit Gelenkschmerzen und durch die um das 10-fache vergrößerte Leber haben die Gänse massive Atemprobleme.
Neben der direkten Tierquälerei leben die Tiere auf engstem Raum bei Dämmerlicht – oft nicht weniger als 700.000 Tiere. Um schlimmste Krankheiten zu vermeiden, wird Antibiotika dem Futter beigemischt.
Auf einen Menschen mit 75 KG Gewicht übertragen, führt die Mästerei z.B. zu einer vergrößerten Leber mit einem Gewicht von sage und schreibe 20 KG!

In Deutschland und anderen Ländern wie Österreich, Schweiz und sogar den USA ist diese Tierhaltung und das Stopf-Mästen verboten. Allein in Deutschland  übersteigt die saisonale Nachfrage nach Gänsen die heimische Produktion. So kommen die meisten Gänsebraten zu Weihnachten aus den Mastanlagen in Ungarn, Polen oder Frankreich.
Wer kennt nicht das Schild auf dem Gänsebraten: “Polnische Hafermastgans”?

Das das nicht nur schädlich und ungesund für die Tiere ist, sondern auch für den Menschen, der das Fleisch dieser von Geburt bis zum Tode (nach wenigen Monaten) gequälten verzehrt ist sicher nachvollziehbar…
Also, so wüsche ich “guten Appetit” beim weihnachtlichen Gänsebraten!
… bei Fest der Liebe und Zuneigung.

Kategorie: Gesellschaft, Tierschutz, Unverschämtes | Keine Kommentare »

www.stopptdierobbenjagd.de

Dezember 2nd, 2008 von Andreas

Ohne Worte:

http://www.stopptdierobbenjagd.de

Link auf ein PDF mit Fakten zur Robbenjagd in Kanada

Kategorie: Allgemein, Natur, Tierschutz, Umweltschutz, Unverschämtes | Keine Kommentare »

Was ist Shark Finning? Warum wird es nicht weltweit verboten?

Oktober 16th, 2008 von Andreas

Was ist Shark Finning?

  • Shark Finning nennt man das Abschneiden von Haiflossen, oft noch bei lebendigem Leib. Der Rumpf des Haies wird dann üblicherweise als überflüssiger Ballast wieder ins Wasser geworfen. Der Hai erleidet als lebendiger Kadaver einen langsamen Tod: Unfähig zum Schwimmen blutet er langsam aus. Die Flossen machen nur knapp 14 Prozent des Gesamtgewichts eines Haies aus, bringen auf dem internationalen Markt aber wesentlich mehr ein als Haifleisch.
  • Shark Finning wird stets auf hoher See erledigt, damit die Fischer nur die Flossen transportieren müssen und keine Kühlvorrichtungen notwendig sind. Haifleisch gilt als wertlos, folglich gibt es keinen Grund, die schweren Körper lang zu transportieren, bevor man die Flossen heraustrennt.
  • Jeder Hai wird gefangen, egal welches Alter er hat, welche Größe oder welche Art.
  • Langleinenfang ist die am weitesten verbreitete Art des Fischens nach Haien.
  • Shark Finning wird an sehr vielen Küsten zahlreicher Länder praktiziert, ist größtenteils ungeregelt und unkontrolliert.
  • Shark Finning hat in den letzten zehn Jahren enorm zugenommen, so wie sich auch die Nachfrage nach Haiflossen (für Haiflossensuppe oder traditionelle Heilmittel) stark erhöht hat. Gleichzeitig hat sich auch die Fischfang-Technologie den verbesserten Marktbedingungen angepasst.
  • Haifisch-Experten schätzen, dass jährlich ûber 100 Millionen Haie ihrer Flossen wegen getötet werden.
  • Ein Pfund getrockneter Haiflossen kann im Einzelverkauf bis zu 300 US-Dollar erzielen. Es ist eine milliardenschwere Industrie.

Auswirkungen des Shark Finning

  • Verschwinden aller Hai-Populationen. Experten schätzen, dass durch das Langleinen-Fischen in weniger als zehn Jahren zahlreiche Hai-Arten endgültig ausgestorben sein werden.
  • Fischfang kann in dieser Quantität nicht unbegrenzt aufrecht gehalten werden. Da keinerlei Selektion stattfindet, welche Haie überhaupt nur gefangen werden sollen und einfach alle Arten verbraucht werden, werden selbst große Populationen schnell verringert. So rasch, dass sie sich auch nicht mehr ausreichend fortpflanzen können.
  • Bedrohung des stabilen maritimen Ökosystems.
  • Verlust von Haien als Nahrungsmittel für viele Entwicklungsländer.
  • Große ausländische Fischereifirmen bedrohen den traditionellen Fischfang, indem sie die kurzerhand in deren Gewässer eindringen.
  • Eine sinnvolle Sammlung an artenspezifischen Daten der Haie, die für die Einführung eines kontrollierten, nachhaltigen Fischfangs notwendig wären, wird verhindert.

Und wo sind die Gesetze gegen Shark Finning?

  • Jedes Land mit einer Küstenlinie ist verantwortlich für die Gesetzgebung und sämtliche Verordnungen, die den Fischfang in den eigenen Gewässern betreffen.
  • Einige Nationen haben Shark-Finning-Gesetze. Nur wenige Länder verlangen etwa, dass die Haikadaver nur mit Flossen an Land gebracht werden dürfen. Restriktionen eingeführt haben bereits Kanada, Brasilien, USA, Spanien und Costa Rica. Gewisse Einschränkungen des Hai-Fangens gelten auch in Südafrika, England, Mauretanien, Mexiko, Malta, Namibia, Oman, den Philippinen und Israel.
  • Gemäß der Hai-Kommission der IUCN (World Conservation Union) ist die einzige Möglichkeit, das endgültige Verbot des Shark Finnings durchzusetzen, die Forderung, dass die Kadaver nur mit Flossen an Land gebracht werden dürfen. Der Besitz von Flossen ohne Körper wäre demnach illegal.
  • Shark Finning verletzt die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aufgestellten Regeln für verantwortungsbewussten Fischfang.
  • Shark Finning widerspricht dem international gültigen Plan der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen zur Erhaltung der Haie.
  • Die Versammlung der Vereinten Nationen zum Handel gefährdeter Arten von Flora und Fauna (Convention on International Trade in Endangered Species ­ CITES) listet inzwischen viele Haiarten wie den Walhai, den Katzenhai, den Großen Hammerhai, den Blauhai und den Großen Weißen Hai als sehr gefährdet auf, solange der Handel nicht kontrolliert wird. Bis heute waren 169 Nationen damit einverstanden, sich den Vorgaben der CITES per Gesetz zu verpflichten.

Mehr unter dieser Adresse: http://www.sharkwater.de

Wer online etwas gegen Shark Finning tun möchte, klickt zu dieser Seite: http://www.savingsharks.com/

Kategorie: admin, Allgemein, Gesellschaft, Lebensart, Natur, Politik, Tierschutz, Umweltschutz, Unverschämtes, Weltgeschehen | Keine Kommentare »

Boykott für Island

Februar 18th, 2007 von Andreas

Island macht wieder Jagd auf Wale!
Und das auch noch gegen geltende interationale Regeln, die es verbieten Meeressäuger auf der “Roten Liste” der stark vor dem Aussterben bedrohten Tiere stehen, zu töten. Die gejagten Finnwale, die bis zu 75 Tonnen schwer werden und 20 Meter lang werden können sind die zweitgrößten Säugetiere der Erde!
Nach fast 20 Jahren Moratorium hat der isländische Fischereiminister im Oktober 2006 den kommerziellen Walfang wieder eingeläutet. Vor der Küste von Reykjavik wurde am 22.10.2006 der erste Finnwal harpuniert.
Dabei hat Walfleisch keinen Markt mehr.
Bereits 2003 hat sich Island nicht an die Regeln der IWC (Internationale Walfang Kommission) gehalten und Zwergwale angeblich zu Forschungszwecke gejagt und getötet.

Wie immer gibt es ein gutes Argument für die Isländer, sich umzubesinnen. Eines der größten Einnahmezweige ist der Tourismus. Immerhin ca. 20 Millionen EUR pro Jahr. Würde man hier große Einbrüche erleiden bzw. die Besucher auf Island direkt zu dem Thema Walfang die Leute ansprechen, kann das Wirkung zeigen…

… also, wer in Island seinen Urlaub plant, sollte entweder Anstand nehmen und Stornieren – oder vor Ort massiv die Bevölkerung mit der Problematik Walfang “belästigen”!

Kategorie: Gesellschaft, Natur, Tierschutz, Umweltschutz | Keine Kommentare »

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